Midjourney liefert Weltklasse-Bilder, wenn der Prompt die Marke, das Motiv und den Kontext exakt beschreibt. Eine allgemeine Prompt-Sammlung nützt einem Schweizer KMU wenig, weil sie weder Ihre Bildwelt noch Ihre Farb-Palette noch Ihre Freigabe-Prozesse berücksichtigt. Wir zeigen zwölf Prompt-Kategorien mit Wirkung und wie die passgenauen Prompts im Erstgespräch entstehen.
Zwölf Prompt-Kategorien für Schweizer KMU-Marketing
- Produktfoto: Editorial-Style mit definierter Perspektive, kontrolliertem Licht, ohne erfundene Details.
- Team-Kontext ohne Portraits: Silhouetten, Handwerk-Ausschnitt, Umgebungsfokus.
- Standort-Motiv: Schweizer Alpen, urbaner Kanton Zürich, Landkanton-Idylle, Jahreszeit klar definiert.
- Werkstatt-Detail: Werkzeug, Material, Handschuhe, ohne sichtbare Firmenlogos.
- Beratungssituation: Vertrauens-Ästhetik am Besprechungstisch, ohne erkennbare Personen.
- Nachhaltigkeit: Solaranlage, Elektrofahrzeug, Naturmaterial, dezent statt plakativ.
- Website-Hero-Panorama: Format 21:9 mit reserviertem Copy-Space links oder rechts.
- Makro-Nahaufnahme: extreme Fokusebene, Textur, Materialität.
- Prozess-Reportage: Arbeitsphase im Foto-Journalismus-Stil, ohne identifizierbare Gesichter.
- Saisonaler Content: Frühling, Herbst, Winter jeweils mit klarem Alpen-Bezug.
- Vergleich-Diptychon: Vorher-Nachher in identischer Perspektive.
- Kundenreferenz-Bild: symbolische Umgebung statt Portrait, DSG-konform.
Warum eine generische Prompt-Sammlung nicht funktioniert
Ein Marketing-taugliches Midjourney-Bild verlangt mehr als eine Motiv-Beschreibung. Es braucht:
- Ihre Farb-Palette als hex-code oder als Referenzbild
- Ihre Bildstimmung (warm, kühl, technisch, natürlich, urban, alpin)
- Ihre Perspektiven-Präferenz (Augenhöhe, Vogelperspektive, tiefer Blickpunkt)
- Ihre Licht-Signatur (natürliches Fensterlicht, Studio-Setup, Dämmerung)
- Ihre Style-Reference-Bilder als visueller Anker über Kampagnen hinweg
- Ihre Sperrliste (keine Fremd-Logos, keine identifizierbaren Personen, keine sensiblen Situationen)
Ohne diese Elemente produziert Midjourney zwar hübsche, aber austauschbare Bilder.
Wie die Prompt-Entwicklung im Erstgespräch abläuft
- Markenklärung (10 Minuten): Wir sichten Ihre bestehende Bildwelt, Ihre Farb-Palette und drei bis fünf Referenzbilder.
- Motivauswahl (10 Minuten): Wir wählen zwei bis drei Kategorien mit dem grössten Bedarf (z. B. Produktfoto und Website-Hero).
- Prompt-Design (25 Minuten): Wir bauen die Prompts live in Midjourney, iterieren mit Style-Reference-Codes und variieren die Parameter.
- Freigabe-Prozess (10 Minuten): Wir definieren, wer welche Bilder freigibt und wie die Urheberrechts-Prüfung aussieht.
- Wiederverwendbarkeit (5 Minuten): Sie erhalten die Prompt-Struktur, die Sie selbst für weitere Motive anwenden können.
Rechtliche Absicherung für Schweizer KMU
Midjourney-generierte Bilder haben in der Schweiz derzeit keinen Urheberrechtsschutz nach URG, sind aber grundsätzlich kommerziell nutzbar, solange Sie einen Midjourney-Pro- oder Mega-Tarif haben und die Nutzungsbedingungen einhalten. Kritisch sind identifizierbare reale Personen (Persönlichkeitsrecht nach ZGB), Marken-Logos (MSchG) und geschützte Kunstwerke. Diese Punkte klären wir im Gespräch anhand Ihres konkreten Einsatzes.
Was Sie mitbringen
- Midjourney-Zugang Standard, Pro oder Mega (Standard reicht für erste Erprobung)
- Ihre bestehende Bildwelt: fünf bis zehn Referenzbilder Ihrer Marke
- Ihre CI-Farb-Palette
- Ein konkreter Marketing-Anlass mit klarem Zielformat (Website, LinkedIn, Print)
Erstgespräch buchen
60 Minuten Marken-Bildwelt-Workshop, kostenlos und unverbindlich. Sie erhalten am Ende zwei bis drei fertige Prompts und ein Vorgehen für die Freigabe. Termin anfragen.
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